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title: "GModG § 108 – Bußgeldvorschriften: Welche Geldbußen drohen 2026?"
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# GModG § 108 – Bußgeldvorschriften: Welche Geldbußen drohen 2026?

## Kurzantwort

§ 108 GModG regelt, welche Verstöße gegen das Gebäudemodernisierungsgesetz als **Ordnungswidrigkeit** geahndet werden können und wie hoch die **Geldbuße** ausfällt. Bußgeldbewehrt ist nur, wer **vorsätzlich oder leichtfertig** handelt (§ 108 Abs. 1 GModG). Die Vorschrift listet in Absatz 1 **25 Tatbestände** (Nr. 1 bis 25) auf und ordnet sie in Absatz 2 **drei Bußgeldstufen** zu: **bis zu 50.000 Euro** (Nr. 1 bis 3 und 12 bis 14 – u. a. fehlerhaft errichteter Neubau, unterlassene Dämmung der obersten Geschossdecke nach § 35, fehlende Ausstattung von Zentralheizungen nach § 61), **bis zu 10.000 Euro** (Nr. 15 bis 22 – u. a. unterlassene Klimaanlagen-Inspektion nach § 74, Energieausweis nicht übergeben nach § 80, fehlende Pflichtangaben in Immobilienanzeigen nach § 87) und **bis zu 5.000 Euro** (alle übrigen Fälle, also Nr. 4 bis 11 und 23 bis 25 – u. a. versäumte Heizungsprüfung nach § 60b, unterlassener hydraulischer Abgleich nach § 60c). Die frühere Sonderregel des § 115 GEG für selbstnutzende Eigentümer ist mit dem Wegfall der 65-%-Erneuerbare-Pflicht **gegenstandslos geworden und gestrichen**; allgemeine Übergangsfragen regelt jetzt § 111 GModG. Geahndet werden Ordnungswidrigkeiten nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG); zuständig ist die nach Landesrecht bestimmte Behörde.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | § 108 GModG – Bußgeldvorschriften [§ 108 GModG] |
| Zugrundeliegende Fassung | GModG in der Fassung des Änderungsgesetzes vom 23.07.2026, verkündet 28.07.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 226), Artikel 1 in Kraft seit 29.07.2026 |
| Verschuldensmaßstab | vorsätzliches oder leichtfertiges Handeln [§ 108 Abs. 1 GModG] |
| Zahl der Ordnungswidrigkeiten-Tatbestände | 25 (§ 108 Abs. 1 Nr. 1 bis 25) [§ 108 Abs. 1 GModG] |
| Höchste Bußgeldstufe | bis zu 50.000 € – § 108 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 und 12 bis 14 [§ 108 Abs. 2 Nr. 1 GModG] |
| Mittlere Bußgeldstufe | bis zu 10.000 € – § 108 Abs. 1 Nr. 15 bis 22 [§ 108 Abs. 2 Nr. 2 GModG] |
| Niedrigste Bußgeldstufe | bis zu 5.000 € – alle übrigen Fälle des Absatzes 1 (Nr. 4 bis 11 und 23 bis 25) [§ 108 Abs. 2 Nr. 3 GModG] |
| Beispiel 50.000 € | Dämmung der obersten Geschossdecke unterlassen (§ 35 Abs. 1 Satz 1) [§ 108 Abs. 1 Nr. 2 GModG] |
| Beispiel 50.000 € | Zentralheizung ohne vorgeschriebene Einrichtung (§ 61 Abs. 1 Satz 1) [§ 108 Abs. 1 Nr. 12 GModG] |
| Beispiel 10.000 € | Energieausweis nicht oder nicht rechtzeitig übergeben oder vorgelegt (§ 80) [§ 108 Abs. 1 Nr. 17 bis 19 GModG] |
| Beispiel 10.000 € | Pflichtangaben in der Immobilienanzeige fehlen (§ 87 Abs. 1) [§ 108 Abs. 1 Nr. 21 GModG] |
| Beispiel 5.000 € | hydraulischer Abgleich nicht durchgeführt (§ 60c Abs. 1) [§ 108 Abs. 1 Nr. 11 GModG] |
| Beispiel 5.000 € | Heizungsprüfung nicht oder nicht rechtzeitig durchgeführt (§ 60b Abs. 1) [§ 108 Abs. 1 Nr. 10 GModG] |
| Übergangsregel für 65-%-Verstöße | entfallen – § 115 GEG gestrichen, 65-%-Pflicht (§§ 71 bis 73 GEG) weggefallen |
| Allgemeine Übergangsvorschrift | § 111 GModG |
| Ahndung / Verfahren | nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) [§ 108 GModG i. V. m. OWiG] |
| Zuständigkeit | nach Landesrecht zuständige Behörde (Vollzug ist Ländersache) |
| Inkrafttreten dieser Fassung | 2026-07-29 (Artikel 1 des Änderungsgesetzes) |
| Nächste Änderungsstufe | 01.01.2027 – Artikel 2 des Änderungsgesetzes (EPBD-Umsetzung, u. a. §§ 79 bis 88 GModG zu Energieausweisen) [BBSR, gmodg.bund.de] |

**Rechtsstand:** Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) trägt seit dem **29.07.2026** den Titel „Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Modernisierung der Wärmeversorgung in Gebäuden" (**Gebäudemodernisierungsgesetz – GModG**). Das Änderungsgesetz wurde am **28.07.2026** verkündet (**BGBl. 2026 I Nr. 226**, Bundestagsbeschluss 10.07.2026, Ausfertigung 23.07.2026); Artikel 1, 5, 6 und 8 sind am **29.07.2026** in Kraft getreten. § 108 ist dabei **vollständig neu gefasst und neu nummeriert** worden, die frühere Übergangsvorschrift **§ 115 ist gestrichen**. Diese Seite gibt den seit dem 29.07.2026 geltenden Stand wieder.

## Geltungsbereich

§ 108 GModG ist die zentrale **Sanktionsnorm** des Gebäudemodernisierungsgesetzes. Die Vorschrift gilt bundesweit für alle Adressaten der jeweils in Bezug genommenen materiellen Pflichten – also für **Gebäudeeigentümer, Bauherren, Betreiber von Heizungs- und Klimaanlagen, Aussteller von Energieausweisen, Immobilienmakler und Verkäufer/Vermieter**, je nachdem, welche Pflicht verletzt wurde.

Ordnungswidrig handelt nur, wer **vorsätzlich oder leichtfertig** gegen eine der 25 in § 108 Abs. 1 GModG einzeln aufgezählten Pflichten verstößt. Einfache Fahrlässigkeit unterhalb der Schwelle der Leichtfertigkeit genügt nicht. Die konkrete Höhe der Geldbuße bemisst sich im Einzelfall nach den allgemeinen Grundsätzen des **Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG)** – die in § 108 Abs. 2 GModG genannten Beträge sind **Höchstbeträge**, keine festen Regelbußen. Zuständig für die Verfolgung und Ahndung ist die **nach Landesrecht zuständige Behörde**; der Vollzug liegt bei den Ländern.

## Die drei Bußgeldstufen im Detail

**Stufe 1 – bis zu 50.000 Euro (§ 108 Abs. 2 Nr. 1 GModG).** Erfasst sind die Tatbestände des § 108 Abs. 1 **Nr. 1 bis 3 und 12 bis 14**: das nicht richtige Errichten eines Gebäudes entgegen § 15 Abs. 1, den §§ 16, 18 Abs. 1 Satz 1 oder § 19 (Nr. 1), die **unterlassene Dämmung der obersten Geschossdecke** entgegen § 35 Abs. 1 Satz 1 (Nr. 2), das nicht richtige Ausführen einer Maßnahme entgegen § 36 Satz 1 (Nr. 3) sowie die Ausstattungs- und Dämmpflichten für **Zentralheizungen** (§ 61 Abs. 1 Satz 1 – Nr. 12), für **heizungstechnische Anlagen mit Wasser als Wärmeträger** (§ 63 Abs. 1 Satz 1 – Nr. 13) und für **Leitungen und Armaturen** (§ 69 Abs. 1 oder 2, § 70 – Nr. 14).

**Stufe 2 – bis zu 10.000 Euro (§ 108 Abs. 2 Nr. 2 GModG).** Erfasst sind die Tatbestände des § 108 Abs. 1 **Nr. 15 bis 22** – im Kern die Pflichten rund um **Klimaanlagen-Inspektion und Energieausweise**: unterlassene, nicht richtige oder nicht rechtzeitige Inspektion (§ 74 Abs. 1 – Nr. 15), Inspektion durch Personen ohne die erforderliche Fachkunde (§ 77 Abs. 1 – Nr. 16), die nicht sichergestellte Übergabe eines **Energieausweises** (§ 80 Abs. 1 Satz 2 – Nr. 17), das nicht rechtzeitige Vorlegen (§ 80 Abs. 4 Satz 1 oder 4 – Nr. 18) und Übergeben (§ 80 Abs. 4 Satz 5 – Nr. 19), unrichtige Datenbereitstellung (§ 83 Abs. 1 Satz 2, Abs. 3 Satz 1 – Nr. 20), fehlende **Pflichtangaben in einer Immobilienanzeige** (§ 87 Abs. 1 – Nr. 21) und das unberechtigte Ausstellen eines Energieausweises (§ 88 Abs. 1 – Nr. 22).

**Stufe 3 – bis zu 5.000 Euro (§ 108 Abs. 2 Nr. 3 GModG).** Erfasst sind **alle übrigen Fälle** des Absatzes 1, also Nr. 4 bis 11 und Nr. 23 bis 25: der nicht eingehaltene Mindestanteil biogener Brennstoffe der sogenannten Bio-Treppe (§ 43 Abs. 1 – Nr. 4), die Anforderungen an die Nutzung fester Biomasse (§ 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 oder 2 – Nr. 5), der unzulässige Einbau einer **Stromdirektheizung** (§ 46 Satz 1 – Nr. 6), die Ausrüstungspflicht für Nichtwohngebäude im Rahmen der **Gebäudeautomatisierung** (§ 56 Abs. 1 – Nr. 7), die **Betriebsprüfung von Wärmepumpen** (§ 60a Abs. 1 Satz 1 – Nr. 8), versäumte Optimierungsmaßnahmen (§ 60a Abs. 5 Satz 2, § 60b Abs. 5 Satz 2 – Nr. 9), die versäumte **Heizungsprüfung** (§ 60b Abs. 1 Satz 1 oder 2 – Nr. 10), der nicht durchgeführte **hydraulische Abgleich** (§ 60c Abs. 1 – Nr. 11) sowie Bestätigungs- und Bescheinigungspflichten nach § 96 (Nr. 23 und 24) und die Zuwiderhandlung gegen eine vollziehbare Anordnung nach § 99 Abs. 6 Satz 1 (Nr. 25).

Anders als die frühere Fassung des § 108 GEG enthält Absatz 2 **keinen ergänzenden Satz mehr**, der § 30 Abs. 2 Satz 3 OWiG für einzelne Fallgruppen für anwendbar erklärt.

## Was sich zum 29.07.2026 geändert hat

Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz sind die **§§ 71 bis 73 GEG** – die sogenannte **65-%-Erneuerbare-Pflicht**, die Beratungspflicht beim Heizungstausch und die Betriebsverbote für bestimmte Heizkessel – **ersatzlos entfallen**. Die neuen Anforderungen an den Einbau von Heizungsanlagen stehen in **§ 42 GModG** (Optionenkatalog mit Gas- und Ölheizung, Wärmepumpe, Solarthermie, Biomasse/Wasserstoff, Hybridheizungen, KWK, Stromdirektheizung, Fernwärme und weiteren innovativen Lösungen). Für neue Gas- und Ölheizungen gilt die **Bio-Treppe** des § 43 GModG mit steigenden Mindestanteilen biogener Brennstoffe: **10 Prozent ab 2029, 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035 und 60 Prozent ab 2040**; alternative Erfüllungswege regeln die §§ 43, 45 und 46 GModG. Die Regelungen zur Gebäudeautomation sind aus § 71a GEG in **§ 56 GModG** („Gebäudeautomatisierung und Gebäudesteuerung") verschoben worden.

Für § 108 hat das zwei Folgen: Erstens sind die früheren Bußgeldtatbestände zur 65-%-Pflicht und zum Betriebsverbot des § 72 GEG entfallen, weshalb sich die Zahl der Tatbestände von **32 auf 25** verringert und die gesamte Nummerierung verschoben hat. **Wer heute eine Gasheizung einbaut, begeht deshalb keine Ordnungswidrigkeit** – bußgeldbewehrt sind nur noch die Pflichten der §§ 43, 45 und 46 GModG. Zweitens ist die **Übergangsvorschrift § 115 GEG gestrichen**; ein inhaltsgleicher Nachfolger existiert nicht, weil die ausgesetzten Tatbestände selbst weggefallen sind. Allgemeine Übergangsfragen regelt § 111 GModG.

**Ausblick:** Zum **1. Januar 2027** tritt Artikel 2 des Änderungsgesetzes in Kraft. Er setzt die EU-Gebäuderichtlinie (EU) 2024/1275 um und ändert unter anderem die Vorschriften zu Energieausweisen und Immobilienanzeigen (§§ 79 bis 88 GModG). Die Angaben dieser Seite beziehen sich auf den seit dem 29.07.2026 geltenden Stand.

## Häufige Fehler

- **Fehlannahme: Jeder Verstoß wird automatisch mit Bußgeld belegt.** Falsch – bußgeldbewehrt sind nur die in § 108 Abs. 1 GModG abschließend aufgezählten 25 Tatbestände, und das auch nur bei **Vorsatz oder Leichtfertigkeit**.
- **Fehlannahme: Die genannten Beträge sind feste Bußgelder.** Falsch – 50.000, 10.000 und 5.000 Euro sind **Höchstbeträge**. Die konkrete Höhe bemisst die Behörde nach den Umständen des Einzelfalls (OWiG).
- **Fehlannahme: Für selbstnutzende Eigentümer gilt weiterhin die Schonfrist des § 115 GEG.** Falsch – § 115 ist gestrichen. Die Schonfrist ist gegenstandslos, weil die 65-%-Bußgeldtatbestände selbst weggefallen sind.
- **Fehlannahme: Wer eine Gasheizung einbaut, riskiert ein Bußgeld nach § 108.** Falsch – seit dem 29.07.2026 gibt es keine 65-%-Erneuerbare-Pflicht mehr; die Wahl des Heizungstyps ist als solche nicht bußgeldbewehrt. Zu beachten bleiben die Pflichten der §§ 43, 45 und 46 GModG.
- **Fehlannahme: Der fehlende Energieausweis ist das teuerste Bußgeld.** Falsch – Verstöße rund um den Energieausweis fallen in die 10.000-Euro-Stufe; die höchste Stufe (50.000 Euro) betrifft Errichtungs-, Dämm- und Ausstattungspflichten.
- **Fehlannahme: Der Bund verfolgt die Ordnungswidrigkeiten.** Falsch – zuständig ist die **nach Landesrecht bestimmte Behörde**; der Vollzug liegt bei den Ländern.

## Beispiel

Ein Makler inseriert 2026 eine vermietete Eigentumswohnung, ohne im Exposé die nach § 87 GModG vorgeschriebenen Pflichtangaben aufzunehmen. Das erfüllt den Tatbestand des § 108 Abs. 1 **Nr. 21** GModG und kann mit einer Geldbuße von **bis zu 10.000 Euro** geahndet werden (§ 108 Abs. 2 Nr. 2 GModG). Versäumt derselbe Eigentümer zusätzlich den nach § 60c GModG fälligen **hydraulischen Abgleich** seiner Heizungsanlage, kommt ein weiterer Tatbestand hinzu (§ 108 Abs. 1 **Nr. 11** GModG) mit einer Geldbuße von **bis zu 5.000 Euro** (§ 108 Abs. 2 Nr. 3 GModG). Ob und in welcher Höhe tatsächlich ein Bußgeld verhängt wird, entscheidet die nach Landesrecht zuständige Behörde nach den Grundsätzen des OWiG.

## Änderungsverlauf

- 2026-09-09: Faktencheck und **Freigabe**. Die Seite ist auf § 108 GModG neu gefasst worden. Der offene Punkt der Prüfung vom 06.09.2026 – Zahl der Tatbestände und Zuordnung zu den drei Bußgeldstufen – ist am amtlichen Gesetzeswortlaut aufgelöst: Der Regierungsentwurf (BT-Drs. 21/6278 vom 08.06.2026, Artikel 1 Nummer 51) enthält den vollständigen Wortlaut des neuen § 108 mit **25 Tatbeständen** in Absatz 1 und der Stufenzuordnung in Absatz 2 – **50.000 € für Nr. 1 bis 3 und 12 bis 14**, **10.000 € für Nr. 15 bis 22**, **5.000 € für die übrigen Fälle**; Artikel 1 Nummer 52 streicht § 115. Der Wortlaut ist im verkündeten Gesetz unverändert enthalten (Volltextnachweis der Formulierung „entgegen § 46 Satz 1 eine Stromdirektheizung einbaut" in BGBl. 2026 I Nr. 226, regelungstext.pdf). Die abweichende Angabe „50.000 € für Nr. 1 bis 9, 10.000 € für Nr. 10 bis 17" stammt aus Archivfassungen des **GEG 2020** (geg-info.de) und beschreibt nicht das geltende Recht; damit ist der Widerspruch aufgeklärt. Korrigiert wurden: Gesetzestitel (GEG → GModG), Zahl der Bußgeldtatbestände (32 → 25), sämtliche Paragraphenverweise in Absatz 1 (u. a. Geschossdecke § 47 → § 35 Abs. 1 Satz 1, Änderung am Bestand § 48 → § 36 Satz 1, Zentralheizung § 61 → Nr. 12, Leitungen und Armaturen §§ 69, 70 → Nr. 14, Energieausweis Nr. 23–25 → Nr. 17–19, Immobilienanzeige Nr. 27 → Nr. 21, hydraulischer Abgleich Nr. 7 → Nr. 11, Heizungsprüfung Nr. 6 → Nr. 10), die Stufenzuordnung in Absatz 2 sowie der Wegfall des Betriebsverbots-Tatbestands (§ 72 GEG) und der Übergangsvorschrift § 115 GEG samt der daran hängenden Fristen des § 71 Abs. 8 GEG (30.06.2026 / 30.06.2028). Ergänzt: Optionenkatalog des § 42 GModG, Bio-Treppe des § 43 GModG (10 % ab 2029, 15 % ab 2030, 30 % ab 2035, 60 % ab 2040), § 56 GModG (Gebäudeautomatisierung), § 111 GModG als allgemeine Übergangsvorschrift, Hinweis auf Artikel 2 des Änderungsgesetzes zum 01.01.2027, sowie der Wegfall des früheren Verweises auf § 30 Abs. 2 Satz 3 OWiG in Absatz 2. Quellenliste auf BGBl. 2026 I Nr. 226, BT-Drs. 21/6278 und das amtliche BBSR-Portal umgestellt; die Altfassung ist zur Abgrenzung über die NWB-Gesetzesdatenbank belegt. | change_type=factcheck field="factcheck_status" old="review_proposed" new="ok" reviewed_by="Andreas Warkentin"
- 2026-09-06: **Freigabe erneut verweigert**, aber falsche Aussage entfernt. Der Abschnitt „Vorbehalt: geplante Gesetzesänderung 2026" bezeichnete das GModG als „derzeit Kabinettsentwurf" mit voraussichtlichem Inkrafttreten zum 01.11.2026. Das ist unzutreffend und war die einzige eindeutig falsche Tatsachenbehauptung der Seite: Das Gesetz wurde am 10.07.2026 vom Bundestag beschlossen, am 23.07.2026 ausgefertigt, am 28.07.2026 als BGBl. 2026 I Nr. 226 verkündet und ist am 29.07.2026 in Kraft getreten (amtliche BBSR-Darstellung gmodg.bund.de, „Neuregelungen mit dem GModG", abgerufen am 06.09.2026). Der Abschnitt ist durch einen belegten Rechtsstand-Hinweis ersetzt worden, der den Wegfall der §§ 71 bis 73 GEG und die Nachfolgeregelungen der §§ 42 bis 46 sowie § 56 GModG benennt. **Warum weiterhin keine Freigabe:** Die Zahl der Tatbestände des § 108 Abs. 1 GModG und ihre Zuordnung zu den drei Bußgeldstufen des Absatzes 2 sind widersprüchlich belegt. Der Vorschlag vom 03.09.2026 nennt 25 Tatbestände mit 50.000 € für Nr. 1–3 und 12–14 sowie 10.000 € für Nr. 15–22; eine zweite Fundstelle nennt 50.000 € für Nr. 1–9 und 10.000 € für Nr. 10–17. Der amtliche Volltext war nicht abrufbar (gesetze-im-internet.de liefert einen leeren Antwortkörper; lxgesetze.de/geg/108 leitet nach der Umbenennung auf die Startseite um). Ein falsch angegebener Bußgeldrahmen ist schädlicher als eine verborgene Seite, deshalb bleibt `factcheck_status` auf `review_proposed` und der Hold in `content/factcheck-hold.json` bestehen. **Für den nächsten Lauf:** § 108 GModG Abs. 1 und Abs. 2 am amtlichen Volltext oder an der BGBl.-Regelungstext-PDF (recht.bund.de/bgbl/1/2026/226/regelungstext.pdf) prüfen, dann den Vorschlag vom 03.09.2026 anwenden. | change_type=factcheck field="body" old="GModG als Kabinettsentwurf, Inkrafttreten 01.11.2026" new="GModG verkündet 28.07.2026, in Kraft 29.07.2026" reviewed_by="Nexvyra Freigabe-Aufholer"
- 2026-09-05: Freigabe geprüft und **verweigert** – Seite bleibt bewusst verborgen. Das Gebäudemodernisierungsgesetz ist am 28.07.2026 als BGBl. 2026 I Nr. 226 verkündet worden (Ausfertigung 23.07.2026); die §§ 71 bis 73 GEG und damit die 65-%-EE-Pflicht, die Beratungspflicht beim Heizungstausch und die Betriebsverbote sind zum 29.07.2026 entfallen (amtliche Darstellung des BBSR, gmodg.bund.de, „Neuregelungen mit dem GModG"; Verkündungsnachweis recht.bund.de/bgbl/1/2026/226/VO.html). An ihre Stelle tritt der Optionenkatalog des § 42 GModG mit zehn Heiztechniken sowie die Bio-Treppe des § 43 GModG (10 Prozent ab 2029, 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035, 60 Prozent ab 2040). Der Fließtext dieser Seite beschreibt die 65-%-Pflicht weiterhin als geltendes Recht; nur die Quellenliste wurde bislang nachgezogen. Erforderlich ist eine inhaltliche Neufassung, keine Frontmatter-Freigabe. `factcheck_status` bleibt `review_proposed`. | change_type=factcheck field="factcheck_status" old="review_proposed" new="review_proposed" reviewed_by="Nexvyra Freigabe-Aufholer"
- 2026-08-23: Totlink-Markierung nachgeprüft und Prüfdatum aktualisiert. URL weiterhin nicht erreichbar, Befund und Begründung unverändert; kein Ersatz gefunden. | change_type=source_recheck field="sources" reviewed_by="Nexvyra-Faktenchecker (automatisiert)"
- 2026-08-23: Quellen-URL als toter Link markiert. Die nichtamtliche Fassung gesetze.legal/bund/geg/108 liefert HTTP 404 (seriell nachgeprüft, keine Bot-Abwehr). Kein Ersatz vorgenommen: gesetze.legal ist keine amtliche Domain, und die amtliche Primärquelle § 108 auf gesetze-im-internet.de ist auf dieser Seite bereits verlinkt und liefert HTTP 200. | change_type=source_recheck field="sources" reviewed_by="Nexvyra-Faktenchecker (automatisiert)"
- 2026-08-19: Quellen-URL als toter Link markiert. § 115 GEG (Uebergangsvorschrift fuer Geldbussen) ist durch das Gebaeudemodernisierungsgesetz (GModG, verkuendet 28.07.2026) aufgehoben; /geg/__115.html liefert HTTP 404, waehrend §§ 108 und 114 derselben Domain HTTP 200 liefern. Das nichtamtliche Inhaltsverzeichnis der konsolidierten Gesamtausgabe belegt, dass das Gesetz mit § 114 endet. Kein inhaltsgleicher Nachfolger. Ein inhaltlicher Update-Vorschlag liegt unter content/proposals/2026-08-19-geg-108-bussgeldvorschriften.md; factcheck_status auf review_proposed gesetzt, last_reviewed unveraendert. | change_type=source_recheck field="sources" reviewed_by="Nexvyra-Faktenchecker (automatisiert)"
- 2026-07-26: Erstveröffentlichung. Volltext des § 108 GEG (32 Ordnungswidrigkeiten-Tatbestände, drei Bußgeldstufen 50.000 / 10.000 / 5.000 €) sowie die Übergangsvorschrift § 115 GEG und die Fristen des § 71 Abs. 8 GEG (30.06.2026 für Gemeinden > 100.000 Einwohner, 30.06.2028 für kleinere Gemeinden) gegen zwei unabhängige aktuelle Gesetzesdatenbanken (LX Gesetze, Fassung 9.1.2026; gesetze.legal inkl. § 115-Fußnote), die NWB-Datenbank (§ 115) und die nichtamtliche Fassung geg-info.de abgeglichen. Zuordnung der Beispiel-Verstöße zu den Bußgeldstufen anhand des amtlichen Wortlauts geprüft. Direktabruf von gesetze-im-internet.de war zeitweise nicht verfügbar; die amtlichen URLs sind kanonisch verlinkt, die Werte durch die genannten Quellen mehrfach bestätigt. GMG-Vorbehalt aufgenommen. | change_type=initial_publication reviewed_by="Andreas Warkentin" field="topic_lifecycle" new="published"
## Stand

- Stand: 2026-09-09
- Gültig ab: 2026-07-29 (Artikel 1 des Gebäudemodernisierungsgesetzes; verkündet 28.07.2026, BGBl. 2026 I Nr. 226)
- Status: aktuell (in_force)
- Hinweis: Zum 01.01.2027 tritt Artikel 2 des Änderungsgesetzes mit den EPBD-Regelungen zu Energieausweisen (§§ 79 bis 88 GModG) in Kraft; die Angaben dieser Seite geben den Stand seit dem 29.07.2026 wieder.
- Quellenautorität: A (BGBl. 2026 I Nr. 226, BT-Drs. 21/6278, GModG-Infoportal des BBSR, gesetze-im-internet.de)
- Lizenz: CC BY 4.0

## Quellen

- Änderungsgesetz („Gesetz zur Änderung des Gebäudeenergiegesetzes, zur Änderung des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes und zur Änderung weiterer Vorschriften im Wärmebereich" – Gebäudemodernisierungsgesetz), BGBl. 2026 I Nr. 226 vom 28.07.2026, Ausfertigung 23.07.2026:
  https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/226/VO.html
- Regelungstext des Änderungsgesetzes (Artikel 1 Nummer 51 enthält die Neufassung des § 108, Nummer 52 die Streichung des § 115):
  https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/226/regelungstext.pdf?__blob=publicationFile&v=1
- Deutscher Bundestag, Drucksache 21/6278 vom 08.06.2026 – Gesetzentwurf der Bundesregierung mit dem vollständigen Wortlaut des neuen § 108 (Artikel 1 Nr. 51: 25 Tatbestände; Absatz 2: 50.000 € für Nr. 1 bis 3 und 12 bis 14, 10.000 € für Nr. 15 bis 22, 5.000 € für die übrigen Fälle) und der Streichung des § 115 (Artikel 1 Nr. 52):
  https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106278.pdf
- BBSR / GModG-Infoportal des Bundes – „Neuregelungen mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG)" (Inkrafttreten der Artikel 1, 5, 6 und 8 zum 29.07.2026; Wegfall der §§ 71 bis 73 GEG; § 42 Optionenkatalog; § 43 Bio-Treppe; § 56 Gebäudeautomatisierung; Folgeänderungen in den Bußgeldvorschriften des § 108):
  https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/GModG_neu/GModG_neu.html
- BBSR – nichtamtliche Lesefassung des aktuellen GModG mit Kennzeichnung der Änderungen gegenüber dem GEG 2024 (Stand 12.08.2026, Gültigkeitszeitraum 29.07.2026 bis 31.12.2026):
  https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/SharedDocs/Downloads/DE/GMG/GModG_Kons_Lesefass.pdf?__blob=publicationFile&v=5
- § 108 GModG im Volltext (gesetze-im-internet.de):
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__108.html
- Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG):
  https://www.gesetze-im-internet.de/owig_1968/
- § 108 GEG in der bis zum 28.07.2026 geltenden Fassung (32 Tatbestände; NWB-Gesetzesdatenbank, Fassung des Gesetzes vom 16.10.2023, BGBl. 2023 I Nr. 280, mit Wirkung vom 01.01.2024):
  https://datenbank.nwb.de/Dokument/850434_108/
- § 115 GEG – Übergangsvorschrift für Geldbußen, durch das Gebäudemodernisierungsgesetz gestrichen (NWB-Gesetzesdatenbank, historische Fassung):
  https://datenbank.nwb.de/Dokument/850434_115/

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-09-09
- Letzte Prüfung: 2026-09-09
- In Kraft seit: 2026-07-29
- Status: In Kraft
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
