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title: "GModG § 39 – Anbau, Ausbau und Aufstockung: energetische Anforderungen bei Erweiterung eines Gebäudes (Stand 2026)"
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# GModG § 39 – Anbau, Ausbau und Aufstockung: energetische Anforderungen bei Erweiterung eines Gebäudes (Stand 2026)

## Kurzantwort

Wer ein bestehendes Gebäude um **beheizte oder gekühlte Räume** erweitert, muss für
den **neu hinzukommenden Gebäudeteil** energetische Anforderungen einhalten. Seit dem
**29. Juli 2026** steht die Vorschrift in **§ 39 des Gebäudemodernisierungsgesetzes
(GModG)** – vorher war es **§ 51 GEG**. Die alten §§ 46 bis 51 GEG sind mit dem GModG
in die **§§ 34 bis 39 GModG** verschoben worden
([BBSR-GModG-Infoportal](https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/GModG_neu/GModG_neu-node.html));
das BBSR benennt die Erweiterungsvorschrift ausdrücklich als
**§ 39 GModG**
([BBSR, „Bestandsgebäude"](https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/Gebaeudebestand/Gebaeudebestand-node.html)).

Es ist dabei **gleichgültig, wie** die neuen Räume entstehen: durch **Anbau**, durch
**Aufstockung** oder durch den **Ausbau** bisher nicht beheizter Flächen (klassisch:
Dachgeschossausbau)
([BBSR, „Anbau, Ausbau und Aufstockung"](https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/Gebaeudebestand/Anbau,_Ausbau_und_Aufstockung/Anbau,_Ausbau_und_Aufstockung-node.html)).

Die drei Kernregeln:

1. **Wohngebäude:** Der spezifische, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche
   bezogene **Transmissionswärmeverlust** der Außenbauteile der neuen Räume darf das
   **1,2fache** des entsprechenden Werts des **Referenzgebäudes nach Anlage 1** nicht
   überschreiten.
2. **Nichtwohngebäude:** Die **mittleren Wärmedurchgangskoeffizienten** der neuen
   Außenbauteile dürfen das (auf eine Nachkommastelle gerundete) **1,25fache** der
   Höchstwerte nach **Anlage 3** nicht überschreiten. Beträgt die hinzukommende
   zusammenhängende Nutzfläche **mehr als 100 Prozent** der bisherigen Nutzfläche,
   gelten stattdessen die **vollen Neubauanforderungen der §§ 18 und 19**.
3. **Sommerlicher Wärmeschutz:** Ist die hinzukommende **zusammenhängende Nutzfläche
   größer als 50 Quadratmeter**, sind für den neuen Gebäudeteil zusätzlich die
   Anforderungen an den **sommerlichen Wärmeschutz nach § 14** einzuhalten.

Wird für die neuen Räume eine **eigene neue Heizungsanlage** eingebaut, gilt die
weggefallene 65-Prozent-Regel des § 71 GEG seit dem 29.07.2026 **nicht mehr**.
Stattdessen greift bei **Gas-, Heizöl- und Flüssiggasheizungen** die **Bio-Treppe des
§ 43 GModG**: Sie knüpft ausdrücklich an den Neueinbau „in ein bestehendes Gebäude" nach
dem 29.07.2026 an. Der **Optionenkatalog des § 42 Abs. 2 GModG** ist dagegen nach dem
Wortlaut auf den **Ersatz** einer Heizungsanlage beschränkt; ob er auf die
**erstmalige** Installation in einem Anbau anzuwenden ist, ist dem Gesetzestext nicht zu
entnehmen (siehe „Offene Punkte"). Wird die **bestehende Anlage weitergenutzt**,
entstehen insoweit **keine** zusätzlichen Anforderungen.

## Kernfakten

| Punkt | Wert |
|---|---|
| Rechtsgrundlage seit 29.07.2026 | § 39 GModG – „Anforderungen an ein bestehendes Gebäude bei Erweiterung und Ausbau" |
| Vorgängernorm | § 51 GEG (bis 28.07.2026); inhaltlich unverändert übernommen |
| Systematik der Verschiebung | §§ 46–51 GEG → §§ 34–39 GModG (Erweiterung: § 51 → § 39) |
| Gesetz | Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), vormals Gebäudeenergiegesetz (GEG) |
| Verkündung Änderungsgesetz | BGBl. 2026 I Nr. 226 vom 28.07.2026 |
| Inkrafttreten | 29.07.2026 (Artikel 1, 5, 6 und 8 des Änderungsgesetzes) |
| Auslöser | Erweiterung und Ausbau eines Gebäudes um beheizte oder gekühlte Räume |
| Erfasste Bauformen | Anbau, Aufstockung, Ausbau bisher nicht thermisch konditionierter Räume (z. B. Dachgeschoss) |
| Anforderung Wohngebäude | spezifischer Transmissionswärmeverlust ≤ 1,2fache des Referenzgebäudes nach Anlage 1 (§ 39 Abs. 1 Nr. 1) |
| Anforderung Nichtwohngebäude | mittlere U-Werte ≤ 1,25fache der Höchstwerte nach Anlage 3, gerundet auf eine Nachkommastelle (§ 39 Abs. 1 Nr. 2) |
| Sonderfall Nichtwohngebäude | hinzukommende zusammenhängende Nutzfläche > 100 % der bisherigen Nutzfläche → §§ 18 und 19 (volle Neubauanforderungen) |
| Sommerlicher Wärmeschutz | zusätzlich bei hinzukommender zusammenhängender Nutzfläche > 50 m² → § 14 GModG (§ 39 Abs. 2) |
| Technische Regel sommerlicher Wärmeschutz | DIN 4108-2:2013-02 (Ausnahmen und Vereinfachungen wie beim Neubau) |
| Bezugsgröße | nur der neu hinzukommende Gebäudeteil – nicht das gesamte Gebäude |
| Neue Gas-/Öl-/Flüssiggasheizung für die neuen Räume | Bio-Treppe des § 43 Abs. 1 GModG – erfasst den Neueinbau „in ein bestehendes Gebäude" nach dem 29.07.2026: ab 01.01.2029 ≥ 10 %, ab 01.01.2030 ≥ 15 %, ab 01.01.2035 ≥ 30 %, ab 01.01.2040 ≥ 60 % biogene Brennstoffe bzw. Wasserstoff |
| Optionenkatalog § 42 Abs. 2 GModG | Normtext des § 42 Abs. 1 stellt auf den Ersatz einer Heizungsanlage in einem bestehenden Gebäude oder Gebäudenetz ab; die amtliche Vollzugsauffassung wendet § 42 dagegen auf jeden Neueinbau an – „Wird für die Beheizung der zusätzlichen Räume eine neue Heizungsanlage installiert, greifen die Regelungen des § 42 GModG" [BBSR-GModG-Infoportal, Anbau/Ausbau/Aufstockung, Abruf 19.09.2026] |
| Weiternutzung der bestehenden Heizung | keine zusätzlichen Anforderungen |
| Verhältnis zu bedingten Anforderungen | Änderungen am Bestandsteil richten sich nach § 36 GModG i. V. m. Anlage 7 (vormals § 48 GEG i. V. m. Anlage 7) |
| Bagatellgrenze bedingter Anforderungen | 10 % der Fläche der jeweiligen Bauteilgruppe (§ 36 Satz 2 GModG, vormals § 48 Satz 2 GEG) |
| Gesamtnachweis für den Bestandsteil | § 38 GModG (vormals § 50 GEG) – Primärenergiebedarf höchstens 40 % über dem Referenzgebäude |
| Kombination Modernisierung + Erweiterung | Gesamtnachweis für das ganze Gebäude, Nachweis für den neuen Teil zusätzlich und getrennt |
| Energieausweis in diesem Fall | Energiebedarfsausweis für das gesamte Gebäude, wenn beim Bestandsteil unter Anwendung des § 38 Abs. 1 und 2 Berechnungen nach § 38 Abs. 3 geführt werden – § 80 Abs. 2 GModG (nicht § 79 Abs. 2) |
| Befreiung | § 102 GModG (unbillige Härte), Antrag bei der nach Landesrecht zuständigen Stelle |
| Innovationsklausel | § 103 Abs. 1 GModG – Befreiungen möglich bis 31.12.2030 |
| Noch nicht eingearbeitete Änderungsstufen | amtliche Standangabe: Art. 3 des G v. 23.07.2026 mWv 01.01.2028, Art. 4 mWv 01.01.2030 – beide in der Lesefassung noch nicht berücksichtigt. Die vom BBSR genannte Stufe 01.01.2027 (geänderte Referenzgebäude Anlagen 1/2, geänderte Primärenergiefaktoren § 22 i. V. m. Anlage 4) ist in der konsolidierten Lesefassung nicht abgebildet; Anlage 1 trägt weiterhin die Fundstelle BGBl. I 2020, 1767–1768 |

## Geltungsbereich

**Sachlich** erfasst § 39 GModG jede **Erweiterung** und jeden **Ausbau** eines
bestehenden Gebäudes um **beheizte oder gekühlte Räume**. Entscheidend ist allein, dass
*neue* thermisch konditionierte Fläche entsteht – nicht, ob dies baulich als Anbau,
Aufstockung oder Innenausbau geschieht. Der Ausbau eines bisher unbeheizten
Dachgeschosses zu Wohnraum ist der praktisch häufigste Fall.

**Nicht** erfasst sind Erweiterungen um **unbeheizte und ungekühlte** Räume (Garage,
Carport, kalter Wintergarten, unbeheizter Abstellraum). Für sie stellt das GModG keine
Anforderungen nach § 39; zu prüfen bleibt aber die Bauteilgrenze zum beheizten Bereich.

**Räumlich** gilt die Vorschrift bundesweit. **Landesrecht** kann daneben eigene
Anforderungen stellen – insbesondere die **Solarpflichten der Länder**, die in mehreren
Bundesländern auch an **Dachsanierungen** und teilweise an Erweiterungen anknüpfen, sowie
die Landesbauordnungen (Abstandsflächen, Genehmigungsbedürftigkeit).

**Zeitlich** gilt § 39 GModG seit dem **29. Juli 2026**. Für die Abgrenzung zum
Altrecht ist das **Übergangsrecht des GModG** maßgeblich: Bei genehmigungs-,
zustimmungs- oder anzeigepflichtigen Vorhaben zählt der Eingang von Bauantrag oder
Bauanzeige, bei kenntnisgabepflichtigen Vorhaben die Kenntnisgabe, sonst der **Beginn
der Bauausführung** ([BBSR, „Übergangsrecht"](https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/WeitereRegelungen/Uebergangsrecht/Uebergangsrecht-node.html)).
Weil ein Anbau oder eine Aufstockung in aller Regel **genehmigungspflichtig** ist,
entscheidet hier praktisch der **Eingang des Bauantrags**. Inhaltlich ändert sich für
die Bauteilanforderungen dadurch wenig, weil § 39 GModG die Regelung des § 51 GEG
fortführt – wohl aber für die **Heizungsanforderungen** (siehe unten).

## Die Regelung im Detail

- **Der Wortlaut des § 39 GModG** (konsolidierte amtliche Lesefassung, Abruf 18.09.2026;
  wortlautidentisch mit § 51 GEG 2024).
  „(1) Bei der Erweiterung und dem Ausbau eines Gebäudes um beheizte oder gekühlte Räume
  darf 1. bei Wohngebäuden der spezifische, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche
  bezogene Transmissionswärmeverlust der Außenbauteile der neu hinzukommenden beheizten
  oder gekühlten Räume das 1,2fache des entsprechenden Wertes des Referenzgebäudes gemäß
  der Anlage 1 nicht überschreiten oder 2. bei Nichtwohngebäuden die mittleren
  Wärmedurchgangskoeffizienten der wärmeübertragenden Umfassungsfläche der Außenbauteile
  der neu hinzukommenden beheizten oder gekühlten Räume das auf eine Nachkommastelle
  gerundete 1,25fache der Höchstwerte gemäß der Anlage 3 nicht überschreiten. Abweichend
  von Satz 1 Nummer 2 sind in Fällen, bei denen die hinzukommende zusammenhängende
  Nutzfläche mehr als 100 Prozent der Nutzfläche des bisherigen Gebäudes beträgt, die
  Anforderungen nach den §§ 18 und 19 einzuhalten. (2) Ist die hinzukommende
  zusammenhängende Nutzfläche größer als 50 Quadratmeter, sind außerdem die Anforderungen
  an den sommerlichen Wärmeschutz nach § 14 einzuhalten."
- **Warum „1,2fach" und nicht „Neubaustandard"?** Der Gesetzgeber verlangt für den
  Anbau **keinen** vollständigen Neubaunachweis (kein Primärenergienachweis für den
  neuen Teil), sondern nur eine **Begrenzung der Hüllqualität** – und zwar mit einem
  **Zuschlag von 20 Prozent** gegenüber dem Referenzgebäude. Grund ist die ungünstige
  Geometrie: Ein kleiner Anbau hat ein sehr ungünstiges Verhältnis von Hüllfläche zu
  Volumen (A/V), sodass der Referenzwert sonst kaum erreichbar wäre.
- **Die 100-Prozent-Regel gilt nur für Nichtwohngebäude.** Der Satz „Abweichend von
  **Satz 1 Nummer 2**" bezieht sich ausdrücklich nur auf **Nummer 2** – also auf
  Nichtwohngebäude. Wird ein **Wohngebäude** um mehr als 100 Prozent seiner Nutzfläche
  erweitert, bleibt es bei der 1,2fach-Regel; eine entsprechende Verschärfung sieht das
  Gesetz für Wohngebäude **nicht** vor.
- **Die 50-m²-Schwelle betrifft nur den sommerlichen Wärmeschutz.** Sie ist **keine**
  Bagatellgrenze für die Winter-Anforderungen: Auch ein Anbau von 20 m² muss die
  1,2fach- bzw. 1,25fach-Anforderung des Absatzes 1 einhalten. Erst **oberhalb** von
  50 m² zusammenhängender Nutzfläche kommt der Nachweis nach § 14 (sommerlicher
  Wärmeschutz) hinzu; hierfür gelten die Ausnahmen und Vereinfachungen der technischen
  Regel **DIN 4108-2:2013-02** wie beim Neubau.
- **Neue Heizung für den Anbau: was sicher gilt und was offen ist.** Die alte
  **65-Prozent-Regel des § 71 GEG ist zum 29.07.2026 ersatzlos entfallen** (§§ 47 bis 55
  GEG alter Zählung sind weggefallen). An ihre Stelle treten die §§ 42 bis 46 GModG –
  allerdings mit unterschiedlichen Anknüpfungspunkten:
  - **§ 43 GModG greift sicher.** Absatz 1 knüpft ausdrücklich daran an, dass eine mit
    **Gas, Heizöl oder Flüssiggas** beschickte Heizungsanlage „nach dem 29. Juli 2026 in
    ein **bestehendes Gebäude** neu eingebaut" wird. Der Anbau an ein bestehendes
    Gebäude fällt darunter. Folge ist die **Bio-Treppe**: ab 01.01.2029 mindestens
    10 Prozent, ab 01.01.2030 15 Prozent, ab 01.01.2035 30 Prozent und ab 01.01.2040
    60 Prozent der bereitgestellten Wärme aus Biomethan, Bioöl, biogenem Flüssiggas oder
    grünem, blauem, orangenem bzw. türkisem Wasserstoff. Die Pflicht kann auch über eine
    **solarthermische Anlage** (§ 43 Abs. 3) oder eine **Lüftungsanlage mit
    Wärmerückgewinnung** (§ 43 Abs. 4, Rückgewinnungsgrad ≥ 73 %, Leistungszahl ≥ 10)
    erfüllt werden.
  - **§ 42 GModG ist dem Wortlaut nach enger.** Absatz 1 setzt voraus, dass „eine
    Heizungsanlage in einem bestehenden Gebäude oder Gebäudenetz **ersetzt**" wird;
    Absatz 2 überschreibt die zehn Möglichkeiten ausdrücklich als „Optionen für den
    **Ersatz** einer Heizungsanlage". Eine **erstmalige** Installation für einen Anbau
    ist kein Ersatz. Ob der Optionenkatalog gleichwohl anzuwenden ist, lässt sich dem
    Gesetzestext **nicht** entnehmen; das BBSR-Infoportal verweist für den
    Erweiterungsfall noch auf den weggefallenen § 71 GEG. Praktisch ist die Frage
    entschärft, weil die zehn Optionen des § 42 Abs. 2 nahezu jede marktübliche
    Heizungsart abdecken – die verbindliche Schranke für den Anbau ergibt sich ohnehin
    aus § 43.
- **Wird die vorhandene Heizung mitgenutzt, ändert sich nichts.** Das BBSR stellt
  ausdrücklich klar: „Wird für die Beheizung der Räume die bestehende Anlage genutzt,
  gelten diesbezüglich keine zusätzlichen Anforderungen." Der Anschluss neuer Heizkörper
  an eine vorhandene Zentralheizung löst also **keine** Heizungspflichten aus – wohl aber
  ggf. den **hydraulischen Abgleich** und die Regelungs- und Dämmpflichten der
  §§ 61 ff. GModG.
- **Abgrenzung zu den bedingten Anforderungen (§ 36 GModG).** § 39 betrifft **nur den
  neuen Gebäudeteil**. Werden gleichzeitig Bauteile des **Bestands** verändert (Fenster,
  Außenwand, Dach, Kellerdecke), gelten dafür getrennt die **bedingten Anforderungen**
  nach § 36 GModG i. V. m. **Anlage 7** – mit der **10-Prozent-Bagatellregelung** und der
  Ausnahme für Bauteile, die unter Einhaltung energiesparrechtlicher Vorschriften nach
  dem **31.12.1983** errichtet oder erneuert wurden.
- **Gleichzeitige Modernisierung und Erweiterung.** Wird für den Bestandsteil der
  **Gesamtnachweis** (§ 38 GModG, vormals § 50 GEG) gewählt, sind die Berechnungen für
  das **gesamte** Gebäude einschließlich des neuen Teils zu führen; die Einhaltung der
  Anforderungen für den **neuen Gebäudeteil** ist davon unabhängig **zusätzlich und
  getrennt** nachzuweisen. In diesem Fall ist nach **§ 80 Abs. 2 GModG** ein
  **Energiebedarfsausweis für das gesamte Gebäude** unter Zugrundelegung der
  energetischen Eigenschaften des geänderten Gebäudes auszustellen
  ([BBSR, „Bedingte Anforderungen"](https://www.gmodg.bund.de/GEGPortal/DE/GEGRegelungen/Gebaeudebestand/BedAnforderungen/Anforderungen-node.html)).
  Die vom BBSR genannte Fundstelle „§ 79 Abs. 2" trifft nicht zu: § 79 Abs. 2 GModG
  regelt nur, dass der Ausweis für *ein* Gebäude ausgestellt wird.
- **Ausblick auf die weiteren Stufen.** Die amtliche Standangabe der konsolidierten
  Lesefassung weist zwei noch **nicht eingearbeitete** Änderungsstufen aus: Artikel 3 des
  Gesetzes vom 23.07.2026 mit Wirkung vom **01.01.2028** und Artikel 4 mit Wirkung vom
  **01.01.2030**. Das BBSR-Infoportal nennt zusätzlich eine Stufe zum **01.01.2027** mit
  geänderten Referenzgebäuden (Anlagen 1 und 2) und geänderten Primärenergiefaktoren
  (§ 22 i. V. m. Anlage 4). In der konsolidierten Lesefassung ist davon nichts
  abgebildet – Anlage 1 trägt weiterhin die Fundstelle BGBl. I 2020, 1767–1768. Sollte
  die Stufe kommen, verschiebt sich die **rechnerische Bezugsgröße** des 1,2fachen für
  den Anbau, ohne dass § 39 selbst geändert würde.
- **Befreiung und Innovationsklausel.** Von den Anforderungen kann die nach Landesrecht
  zuständige Stelle auf Antrag befreien, wenn sie im Einzelfall zu einer **unbilligen
  Härte** führen (**§ 102 GModG**); die Ausnahmefrist für Flüchtlingsunterkünfte wurde bis
  **31.12.2030** verlängert. Die **Innovationsklausel (§ 103 GModG)** wurde ebenfalls bis
  **31.12.2030** verlängert.

## Häufige Fehler

- **„Der Anbau muss Neubaustandard erreichen."** Falsch. Für Wohngebäude gilt die
  **1,2fach-Regel** bezogen auf das Referenzgebäude – ein Primärenergienachweis für den
  Anbau ist nicht zu führen. Volle Neubauanforderungen (§§ 18, 19) greifen **nur** bei
  Nichtwohngebäuden mit einer Erweiterung von **mehr als 100 Prozent** der bisherigen
  Nutzfläche.
- **„Unter 50 m² gilt gar nichts."** Falsch. Die 50-m²-Schwelle betrifft ausschließlich
  den **sommerlichen Wärmeschutz** (§ 39 Abs. 2). Die Anforderungen des Absatzes 1 gelten
  **ab dem ersten Quadratmeter** neuer beheizter oder gekühlter Fläche.
- **„Die 100-Prozent-Regel gilt auch für mein Einfamilienhaus."** Nein. Sie knüpft
  ausdrücklich an **Satz 1 Nummer 2** an und betrifft damit nur **Nichtwohngebäude**.
- **„Ein Dachgeschossausbau ist keine Erweiterung."** Doch. Der Ausbau bisher nicht
  thermisch konditionierter Räume steht dem Anbau und der Aufstockung ausdrücklich
  gleich.
- **„Ich zitiere § 51 GEG – das passt schon."** Seit dem **29.07.2026** lautet die
  Fundstelle **§ 39 GModG**. In Bauanträgen, Nachweisen und Erfüllungserklärungen ab
  diesem Stichtag sollte die neue Nummerierung verwendet werden. Viele Fachportale –
  auch Teile des amtlichen BBSR-Infoportals – führen noch die alte Zählung.
- **„Für die neue Heizung im Anbau gilt die 65-Prozent-Regel."** Diese Regel
  (§ 71 GEG) ist **weggefallen**. Für eine neue Gas-, Öl- oder Flüssiggasheizung im
  Anbau gilt stattdessen die **Bio-Treppe des § 43 GModG**.
- **„Wenn ich den Anbau an die alte Heizung anschließe, muss ich die Heizung
  tauschen."** Nein. Die Weiternutzung der bestehenden Anlage löst nach der Darstellung
  des BBSR **keine** zusätzlichen Anforderungen an die Wärmeerzeugung aus.
- **„Für den Bestandsteil gilt automatisch dasselbe."** Nein. Der Bestand unterliegt
  eigenen Regeln: **bedingten Anforderungen** (§ 36 GModG, Anlage 7) nur, soweit dort
  ohnehin Maßnahmen durchgeführt werden, sowie den **Nachrüstpflichten** (§ 35 GModG,
  oberste Geschossdecke).
- **„Ein Energieausweis ist nie nötig."** Wird der Bestand gleichzeitig modernisiert und
  dafür der **Gesamtnachweis** gewählt, ist ein Energieausweis für das **gesamte Gebäude**
  auszustellen.

## Beispiel

**Fall 1 – Dachgeschossausbau im Einfamilienhaus.** Eine Eigentümerin baut im Herbst
2026 das bisher unbeheizte Dachgeschoss ihres Hauses (Baujahr 1978) zu zwei
Kinderzimmern mit **38 m²** aus. Die neuen Räume werden über die vorhandene
Gaszentralheizung mitbeheizt. Folge: **§ 39 Abs. 1 Nr. 1 GModG** ist einschlägig – die
Außenbauteile der neuen Räume (Dachschrägen, Gauben, Fenster, Abseitenwände) müssen so
gedämmt werden, dass der spezifische Transmissionswärmeverlust das **1,2fache** des
Referenzgebäudes nicht überschreitet. Der **sommerliche Wärmeschutz** nach § 14 ist
**nicht** zusätzlich nachzuweisen, weil 38 m² unter der Schwelle von 50 m² liegen.
Heizungsseitig ändert sich nichts, weil die bestehende Anlage genutzt wird.

**Fall 2 – Anbau mit eigener Wärmepumpe.** Ein Eigentümer errichtet einen **72 m²**
großen Wohnanbau mit eigener Luft-Wasser-Wärmepumpe. Hier gilt zusätzlich zu
§ 39 Abs. 1 Nr. 1 auch **§ 39 Abs. 2** (über 50 m² → sommerlicher Wärmeschutz nach
§ 14). Heizungsseitig ist der Fall unkritisch: Die **Bio-Treppe des § 43 GModG** greift
nicht, weil kein gasförmiger oder flüssiger fossiler Brennstoff eingesetzt wird, und die
Wärmepumpe ist auch im Optionenkatalog des § 42 Abs. 2 Nr. 2 GModG genannt. Zu prüfen sind daneben
das **Nachbarrecht** (Schallschutz nach TA Lärm, Abstandsflächen) und die Förderfähigkeit
nach der BEG-Heizungsförderung.

**Fall 3 – Erweiterung eines Bürogebäudes um mehr als 100 Prozent.** Ein Unternehmen
verdoppelt die Nutzfläche seines Bürogebäudes von 600 m² auf 1.300 m². Die hinzukommende
zusammenhängende Nutzfläche beträgt **mehr als 100 Prozent** der bisherigen Nutzfläche.
Damit greift die Abweichungsregel: Für den neuen Gebäudeteil sind nicht nur die
1,25fach-U-Werte, sondern die **vollen Neubauanforderungen der §§ 18 und 19 GModG**
einzuhalten – inklusive Nachweis des **Gesamtenergiebedarfs**.

**Fall 4 – Anbau plus Fenstertausch im Altbau.** Gleichzeitig mit einem 30-m²-Anbau
werden im Bestand alle Fenster erneuert. Für den **Anbau** gilt § 39 GModG, für die
**neuen Fenster im Bestand** gelten die **bedingten Anforderungen** des § 36 GModG
i. V. m. Anlage 7. Wählt der Eigentümer für den Bestandsteil den **Gesamtnachweis**
nach § 38 GModG, ist die Berechnung für das **gesamte** Gebäude zu führen, der neue
Gebäudeteil zusätzlich **getrennt** nachzuweisen – und es ist nach **§ 80 Abs. 2 GModG**
ein **Energiebedarfsausweis für das gesamte Gebäude** auszustellen.

## Offene Punkte / Vorbehalt zum Rechtsstand

Am 18.09.2026 wurden die Vorbehalte der Erstveröffentlichung gegen die konsolidierte
amtliche Lesefassung des GModG abgearbeitet. **Erledigt** sind damit: Wortlaut des § 39
(wortlautidentisch mit § 51 GEG 2024), Absatz- und Nummernstruktur (Abs. 1 Nr. 1 und 2
mit Satz 2, Abs. 2), Anlagenzählung (Anlage 1 „zu § 15 Abs. 1", Anlage 3 „zu § 19"), die
internen Verweise auf §§ 14, 18 und 19, die Energieausweis-Fundstelle (**§ 80 Abs. 2**,
nicht § 79 Abs. 2) und die Bußgeldfrage (**§ 39 ist im abschließenden Katalog des § 108
Abs. 1 Nr. 1 bis 25 nicht enthalten** – ein Verstoß gegen § 39 ist bundesrechtlich keine
Ordnungswidrigkeit; bußgeldbewehrt sind im Bestandsteil nur § 35 Abs. 1 Satz 1 und § 36
Satz 1, jeweils mit bis zu 50.000 Euro).

**Weiterhin offen:**

1. **Reichweite des § 42 GModG bei erstmaliger Installation.** § 42 Abs. 1 und 2 sind
   dem Wortlaut nach auf den **Ersatz** einer Heizungsanlage bezogen. Ob der
   Optionenkatalog auch für eine erstmalig für einen Anbau installierte Heizung gilt,
   ergibt sich aus dem Normtext nicht ausdrücklich. Die Vollzugsauffassung ist
   allerdings eindeutig: Das amtliche BBSR-GModG-Infoportal (Abruf 19.09.2026, zuvor
   noch auf den weggefallenen § 71 GEG verweisend) schreibt für den Erweiterungsfall
   jetzt „Wird für die Beheizung der zusätzlichen Räume eine neue Heizungsanlage
   installiert, greifen die Regelungen des § 42 GModG" und formuliert allgemein,
   § 42 fordere, dass **neu eingebaute** Heizungsanlagen einer der Optionen des
   Absatzes 2 entsprechen; die Maßgaben der §§ 43 bis 47 gälten „gleichermaßen beim
   Einbau einer Heizungsanlage in ein Gebäude oder ein Gebäudenetz". Diese Seite
   trifft dazu weiterhin keine eigene verbindliche Aussage, weist aber darauf hin,
   dass in der Praxis mit der Anwendung des Optionenkatalogs zu rechnen ist. Die
   praktisch entscheidende Schranke – die Bio-Treppe des § 43 GModG – ist davon
   unberührt und gilt sicher.
2. **Stufe 01.01.2027.** Das BBSR nennt zum 01.01.2027 geänderte Referenzgebäude
   (Anlagen 1 und 2) und geänderte Primärenergiefaktoren. Die konsolidierte Lesefassung
   bildet das nicht ab und weist als noch nicht eingearbeitete Stufen nur Art. 3
   (01.01.2028) und Art. 4 (01.01.2030) aus. Vor dem Stichtag gegenzuprüfen.

_Diese Punkte werden beim nächsten Themen-Review erneut geprüft._

## Änderungsverlauf

- 2026-08-31: Erstveröffentlichung. Die Seite schließt eine Lücke in der GModG-Reihe zum. | change_type=initial_publication field="topic_lifecycle" new="published" reviewed_by="Andreas Warkentin"
  Gebäudebestand: § 35 (Nachrüstpflicht oberste Geschossdecke) und § 36 (bedingte
  Anforderungen, Anlage 7) waren über die Seiten zu §§ 47 und 48 GEG abgedeckt, die
  Erweiterungsvorschrift des § 39 GModG (vormals § 51 GEG) fehlte. Die Zuordnung
  „Erweiterung und Ausbau = § 39 GModG" wurde gegen die amtliche BBSR-Seite
  „Bestandsgebäude" verifiziert, die Verschiebung der §§ 46–51 GEG in die §§ 34–39 GModG
  gegen die BBSR-Seite „Neuregelungen mit dem GModG". Die materiellen Werte (1,2faches
  des Referenzgebäudes nach Anlage 1 bei Wohngebäuden, auf eine Nachkommastelle
  gerundetes 1,25faches der Höchstwerte nach Anlage 3 bei Nichtwohngebäuden,
  100-Prozent-Regel mit Verweis auf §§ 18 und 19, 50-Quadratmeter-Schwelle für den
  sommerlichen Wärmeschutz nach § 14, DIN 4108-2:2013-02) wurden gegen die amtliche
  BBSR-Seite „Anbau, Ausbau und Aufstockung" und den nichtamtlichen Volltext des
  § 51 GEG 2024 abgeglichen. Die Aussage, dass die Weiternutzung der bestehenden
  Heizungsanlage keine zusätzlichen Anforderungen auslöst, stammt ebenfalls vom BBSR.
  factcheck_status=review_needed, weil (1) der konsolidierte amtliche Volltext des GModG
  maschinell nicht auswertbar war, (2) die Absatz- und Nummernstruktur des § 39 GModG
  nicht am Volltext geprüft ist, (3) die Anlagenzählung (Anlagen 1 und 3) im GModG nicht
  verifiziert wurde, (4) die internen Verweise auf §§ 14, 18 und 19 nicht verifiziert
  wurden, (5) die BBSR-Seite zum Anbau für neue Heizungsanlagen noch auf den
  weggefallenen § 71 GEG verweist und die Zuordnung zu den §§ 42 bis 46 GModG deshalb
  nicht ausdrücklich amtlich bestätigt ist, (6) die GModG-Fundstelle der
  Energieausweispflicht bei kombinierter Modernisierung und Erweiterung offen ist und
  (7) eine mögliche Bußgeldbewehrung nach § 108 GModG nicht geprüft wurde. |
  change_type=initial_publication reviewed_by="Nexvyra-Bau-Agent (automatisiert)"
  field="topic_lifecycle" new="published"
- 2026-09-18: **Wortlaut des § 39 GModG am amtlichen Volltext verifiziert.** Die. | change_type=other reviewed_by="Andreas Warkentin"
  konsolidierte Lesefassung war abrufbar; § 39 ist mit § 51 GEG 2024 wortlautidentisch,
  Absatz- und Nummernstruktur bestätigt. Damit sind die Vorbehalte 1, 2 und 4 der
  Erstveröffentlichung erledigt. Anlagenzählung bestätigt (Anlage 1 zu § 15 Abs. 1,
  Anlage 3 zu § 19) – Vorbehalt 3 erledigt. | change_type=factcheck field="wortlaut_39" old="unverifiziert (Wortlaut § 51 GEG 2024)" new="am Volltext des § 39 GModG bestätigt" reviewed_by="Nexvyra Freigabe-Aufholer"
- 2026-09-18: **Energieausweis-Fundstelle korrigiert:** maßgeblich ist § 80 Abs. 2 GModG. | change_type=fact_correction field="fact" reviewed_by="Andreas Warkentin"
  (Energiebedarfsausweis bei Änderungen mit Gesamtnachweis nach § 38 Abs. 3), nicht
  § 79 Abs. 2 – dieser regelt nur, dass der Ausweis für ein Gebäude ausgestellt wird.
  Vorbehalt 6 erledigt. | change_type=factcheck field="energieausweis_fundstelle" old="§ 79 Abs. 2" new="§ 80 Abs. 2 GModG" reviewed_by="Nexvyra Freigabe-Aufholer"
- 2026-09-18: **Heizungsrechtliche Folge präzisiert.** Die Aussage, für eine neue Heizung. | change_type=fact_update reviewed_by="Andreas Warkentin"
  im Anbau sei der Optionenkatalog des § 42 Abs. 2 GModG verbindlich, war vom Gesetzestext
  nicht gedeckt: § 42 Abs. 1 und 2 betreffen den **Ersatz** einer Heizungsanlage. Sicher
  anwendbar ist dagegen § 43 Abs. 1 GModG, der an den Neueinbau einer Gas-, Öl- oder
  Flüssiggasheizung „in ein bestehendes Gebäude" nach dem 29.07.2026 anknüpft
  (Bio-Treppe 10/15/30/60 Prozent, Erfüllungsoptionen Solarthermie und Lüftung mit
  Wärmerückgewinnung ergänzt). Die verbleibende Auslegungsfrage ist als offener Punkt
  ausgewiesen statt als gesicherte Rechtsfolge. | change_type=factcheck field="heizungsanforderung_anbau" old="Optionenkatalog § 42 Abs. 2 verbindlich" new="§ 43 Abs. 1 sicher; Reichweite § 42 offen" reviewed_by="Nexvyra Freigabe-Aufholer"
- 2026-09-19: Faktencheck und Freigabe. Sämtliche Anforderungen des § 39 wurden gegen die amtliche BBSR-Seite „Anbau, Ausbau und Aufstockung" (GModG-Infoportal, Abruf 19.09.2026) abgeglichen und bestätigt: 1,2facher Transmissionswärmeverlust des Referenzgebäudes beim Wohngebäude, auf die erste Nachkommastelle gerundetes 1,25faches der Werte nach Anlage 3 beim Nichtwohngebäude, volle Neubauanforderungen (§§ 18, 19) bei Erweiterung um mehr als 100 Prozent der Nutzfläche, sommerlicher Wärmeschutz nach § 14 oberhalb 50 m² zusammenhängender hinzukommender Nutzfläche. Bio-Treppe des § 43 (10/15/30/60 Prozent zum 01.01.2029/2030/2035/2040) und Verkündung BGBl. 2026 I Nr. 226 vom 28.07.2026 mit Inkrafttreten der Artikel 1, 5, 6 und 8 am 29.07.2026 gegen BBSR-Chronologie und recht.bund.de bestätigt. Korrigiert wurde die Darstellung zu § 42: Die Aussage, die Anwendung des Optionenkatalogs auf die erstmalige Installation im Anbau sei „gesetzlich nicht geregelt", gab die amtliche Vollzugsauffassung unvollständig wieder – das BBSR-Infoportal wendet § 42 ausdrücklich auf den Neueinbau an. Der Normtext-Vorbehalt (§ 42 Abs. 1 spricht vom Ersatz) bleibt benannt. | change_type=factcheck field="optionenkatalog_42" old="gesetzlich nicht geregelt" new="Vollzugsauffassung BBSR: § 42 greift beim Neueinbau" reviewed_by="Nexvyra Freigabe-Aufholer"
- 2026-09-18: **Bußgeldfrage geklärt (Vorbehalt 7):** § 39 ist im abschließenden Katalog. | change_type=other reviewed_by="Andreas Warkentin"
  des § 108 Abs. 1 GModG (Nr. 1 bis 25) nicht enthalten. **Stufe 01.01.2027 relativiert:**
  die amtliche Standangabe weist nur Art. 3 (01.01.2028) und Art. 4 (01.01.2030) als noch
  nicht eingearbeitet aus; die vom BBSR genannte 2027er-Stufe ist in der Lesefassung nicht
  abgebildet. factcheck_status = ok. | change_type=factcheck field="factcheck_status" old="review_proposed" new="ok" reviewed_by="Nexvyra Freigabe-Aufholer"

## Stand

- Stand: 2026-09-19
- Gültig ab: 2026-07-29 (Inkrafttreten Artikel 1, 5, 6 und 8 des Änderungsgesetzes)
- Status: aktuell (in_force)
- Vorbehalt: eine Randfrage bleibt offen – die vom BBSR angekündigte Änderungsstufe zum
  01.01.2027 (siehe „Offene Punkte"). Die Anforderungen des § 39 selbst sind am
  amtlichen Volltext verifiziert und am 19.09.2026 zusätzlich Punkt für Punkt gegen
  die amtliche BBSR-Seite „Anbau, Ausbau und Aufstockung" abgeglichen.
- Quellenautorität: A (konsolidierte amtliche Lesefassung des GModG, Abruf 18.09.2026;
  BGBl. 2026 I Nr. 226 als Verkündungsnachweis; BBSR-GModG-Infoportal ergänzend)
- Lizenz: CC BY 4.0
- factcheck_status: ok

## Quellen

- § 36 GModG – bedingte Anforderungen bei Änderung, 10-Prozent-Bagatelle:
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__36.html
- § 38 GModG – energetische Bewertung des Bestands, 40-Prozent-Grenze:
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__38.html
- § 42 GModG – Grundsatz, Optionenkatalog für den Ersatz einer Heizungsanlage:
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__42.html
- § 80 Abs. 2 GModG – Energiebedarfsausweis bei Änderungen mit Gesamtnachweis:
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__80.html
- § 103 GModG – Innovationsklausel, Befreiungen bis 31.12.2030:
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__103.html
- § 108 GModG – Bußgeldkatalog (Nr. 1 bis 25; § 39 nicht enthalten):
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__108.html
- § 51 GEG – Einzelnorm der Vorgängerfassung (heute § 39 GModG):
  https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__51.html
- GModG statt GEG – Paragraphen-Konkordanz alt/neu:
  https://nexvyra.de/fakten/gmodg-paragraphen-konkordanz.md
- Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) 2026 – was seit dem 29. Juli 2026 gilt:
  https://nexvyra.de/fakten/gmg-2026.md
- GEG § 48 & Anlage 7 – U-Werte bei Sanierung von Außenbauteilen:
  https://nexvyra.de/fakten/geg-48-bauteilanforderungen-sanierung.md
- GEG § 47 – Nachrüstpflicht für oberste Geschossdecken (fortgeführt als § 35 GModG):
  https://nexvyra.de/fakten/geg-47-nachruestpflicht.md
- GModG § 42 – Grundsatz: die zehn zulässigen Heizungsoptionen beim Heizungstausch:
  https://nexvyra.de/fakten/gmodg-42-heizungsoptionen-grundsatz.md
- GModG § 43 – „Bio-Treppe" für neue Gas-, Öl- und Flüssiggasheizungen:
  https://nexvyra.de/fakten/gmodg-biotreppe.md
- GEG Neubau vs. Bestandsgebäude – die wichtigsten Unterschiede:
  https://nexvyra.de/fakten/geg-neubau-vs-bestand.md
- GEG § 102 – Befreiung von GEG-Anforderungen bei unbilliger Härte:
  https://nexvyra.de/fakten/geg-102-befreiung-unbillige-haerte.md
- GModG § 92 – Erfüllungserklärung bei Neubau und Sanierung:
  https://nexvyra.de/fakten/geg-92-erfuellungserklaerung.md

## Stand

- Letzte Änderung: 2026-09-19
- Letzte Prüfung: 2026-09-19
- In Kraft seit: 2026-07-29
- Status: In Kraft
- Quellen-Autorität: A
- Lizenz: CC BY 4.0
