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    "slug": "verkehrsunfall-schadenregulierung",
    "titre": "Verkehrsunfall – Schadenregulierung 2026 – Gutachter, Nutzungsausfall, Wertminderung und die 130-%-Grenze (§§ 249, 251 BGB, §§ 7, 17 StVG)",
    "domaine": "verkehrsrecht",
    "statut_juridique": "in_force",
    "niveau_autorite": "A",
    "description": "Nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall richtet sich die Schadenregulierung nach dem zivilrechtlichen Schadensersatzrecht des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB)…",
    "resume_court": "Nach einem unverschuldeten **Verkehrsunfall** richtet sich die **Schadenregulierung** nach dem zivilrechtlichen **Schadensersatzrecht** des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) und dem Haftungsrecht des Straßenverkehrsgesetzes (StVG). Der Geschädigte hat nach **§ 249 BGB** Anspruch auf **Naturalrestitution** – er ist so zu stellen, wie er ohne den Unfall stünde. Anspruchsgegner sind der **Halter** (Gefährdungshaftung, **§ 7 StVG**), der **Fahrer** (**§ 18 StVG**) und – über den **Direktanspruch** nach **§ 115 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG)** – unmittelbar die **Kfz-Haftpflichtversicherung** des Schädigers. Zum ersatzfähigen Schaden gehören die **Reparaturkosten** oder – beim wirtschaftlichen Totalschaden – der **Wiederbeschaffungsaufwand** (Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert), die Kosten eines vom Geschädigten frei gewählten **Kfz-Sachverständigen** (Gutachter), der merkantile **Minderwert (Wertminderung)**, **Nutzungsausfallentschädigung** oder Mietwagenkosten, Ab- und Anmeldekosten sowie eine **Auslagenpauschale**. Bei einem Reparaturschaden bis zu **130 %** des Wiederbeschaffungswerts kann der Geschädigte fachgerecht reparieren lassen und das Fahrzeug behalten, wenn er es mindestens **sechs Monate** weiternutzt (**Integritätsinteresse**, BGH VI ZR 70/04). Trifft den Geschädigten ein **Mitverschulden** oder wirkt die **Betriebsgefahr** seines Fahrzeugs mit, wird der Anspruch nach **§ 17 StVG / § 254 BGB** quotenmäßig gekürzt. Diese Seite behandelt die **zivilrechtliche Schadenabwicklung**; die unmittelbaren **Pflichten am Unfallort** (Absichern, Warten, Personalienaustausch, kein unerlaubtes Entfernen) sind gesondert unter *Verkehrsunfall – Pflichten am Unfallort* dargestellt.",
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            "valeur": "Regelung",
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            "valeur": "Naturalrestitution / voller Schadensausgleich (§ 249 Abs. 1 BGB)",
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            "valeur": "Gefährdungshaftung ohne Verschulden (§ 7 Abs. 1 StVG)",
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            "valeur": "vermutetes Verschulden (§ 18 StVG)",
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            "point": "Direktanspruch",
            "valeur": "unmittelbar gegen Kfz-Haftpflichtversicherer (§ 115 VVG, § 1 PflVG)",
            "autorite": "A"
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            "point": "Reparaturkosten",
            "valeur": "tatsächliche oder fiktive Abrechnung (§ 249 Abs. 2 BGB)",
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            "point": "Umsatzsteuer",
            "valeur": "nur bei tatsächlichem Anfall ersatzfähig (§ 249 Abs. 2 S. 2 BGB)",
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            "point": "130-%-Grenze",
            "valeur": "Reparatur bis 130 % des WBW bei Weiternutzung ≥ 6 Monate (BGH VI ZR 70/04)",
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            "valeur": "frei wählbar, Kosten ersatzfähig (außer Bagatellschaden)",
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            "valeur": "regelmäßig 3 Jahre (§§ 195, 199 BGB)",
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            "question": "Was regelt Verkehrsunfall – Schadenregulierung 2026 – Gutachter, Nutzungsausfall, Wertminderung und die 130-%-Grenze (§§ 249, 251 BGB, §§ 7, 17 StVG)?",
            "reponse": "Nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall richtet sich die Schadenregulierung nach dem zivilrechtlichen Schadensersatzrecht des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) und dem Haftungsrecht des Straßenverkehrsgesetzes (StVG). Der Geschädigte hat nach § 249 BGB Anspruch auf Naturalrestitution – er ist so zu stellen, wie er ohne den Unfall stünde."
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    "wikidata": [
        "Q9687",
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    "url": "https://nexvyra.de/fakten/verkehrsunfall-schadenregulierung"
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